Buch Monografie

Ich bin Ärztin und HIV-positiv : eine junge Frau kämpft gegen Ausgrenzung und mächtige Interessen

Verfasst von: Auras, Sonja
Freiburg i.B.: Herder , 1994 , 158 S.
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Einrichtung: Bibliothek Wyborada | StGallen
Signatur: WYBO BIO AURA
Verfasst von: Auras, Sonja
Jahr: 1994
ISBN: 3451042800
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Sie, immer aufopfernde Ärztin, arbeitet bis zum Umfallen, Tag- und gleichzeitig Nachtdienst. Aus Übermüdung, aus Todessehnsucht? Wie sie suggeriert, verletzt sie sich an Glasampullen, ist unvorsichtig bei Blutentnahmen. Zu ihren PatientInnen gehört eine HIV-positive Frau aus Zaire. Soviel zu den Berufsrisiken. Plötzlich, anlässlich einer Routineuntersuchung, nachdem sie schon wieder vergessen hatte, dass sie überhaupt auf HIV-Antikörper getestet worden war wie, um Himmels Willen, kann frau das vergessen? der Bescheid: HIV-positiv. Beschreibungen ihrer Gefühle, ihrer Höhen und Tiefen mögen ja noch angehen. Emotionen sollen so sein dürfen, wie sie sind. Und der Kampf um Anerkennung der HIV-Positivität als Folge eines Berufsunfalles ist sicher zermürbend._Wenn sie aber darüber spekuliert, ob die Übertragungsrisiken im Spital nicht doch viel höher sind, als allgemein angegeben, ob nicht einfach das gesamte Spitalpersonal durchgetestet werden soll, dann liefert sie keine Hintergründe, sondern schürt Ängste. Das ist kein Beitrag zum Thema Übertragungsrisiko bei der Arbeit im Spital. Sie handelt auch sonst noch fast alles, was es zu HIV und Aids zu sagen gibt, lässig in einigen Zeilen ab. Zusätzlich sind sämtliche im Buch zitierten wissenschaftlichen Daten, immer schön ohne Quellenangabe, veraltet, wenn nicht schon verstaubt, obwohl das Buch erst dieses Frühjahr erschienen ist. Persönliche, auf der Gefühlsebene verweilende Berichte zu HIV und Aids gibt es auch andere. Den Rest hätte sie sowieso lieber bleiben lassen. Meines Erachtens kein empfehlenswertes Buch
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