Wien:
Zaglossus
,
2016
,
273 S.
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | Frauensolidarität | Wien |
|---|---|
| Verfasst von: | SchwarzRund |
| Ausgabe: | 1. Auflage |
| Jahr: | 2016 |
| Maße: | 20 cm |
| ISBN: | 3902902450 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Biskaya ist ein afropolitaner Roman der Aktivist*in, Autor*in, Blogger*in und Performer*in SchwarzRund. Sie beschreibt die (kolonial-)rassistische, heteronormative Arbeits- und Lebensumgebung Tues, einer Schwarzen queeren Sängerin und ihrer Wahlfamilie zwischen Bandauftritten, Psychiatrie, Hochschule und Lohnarbeit. So vielschichtig wie die gezeichneten Charaktere - die binnen weniger Seiten ans Herz wachsen, gerade weil sie nicht perfekt, aber dafür umso überzeugender, bewunderns- und liebenswerter sind - werden auch Formen des Widerstandes beschrieben. Diese reichen von (Über-)leben, über gegenseitige Liebe und Unterstützung und künstlerischer Praxis bis hin zum nächtlichen Einbruch ins symbolische Zentrum des Kolonialismus, der in kraftvoll-orgiastischer Selbstermächtigung gipfelt. Auch sprachlich widersetzt sich der Roman grammatikalischen Schein-Notwendigkeiten und Schubladisierungen. Als Gegenpart zu den hochaktuellen und gerade deshalb dystopisch anmutenden Berliner Zuständen entwirft SchwarzRund die politische Utopie Biskaya, eine Schwarze Insel vor der Küste Europas. In der Beschreibung Biskayas gelingt es der Autor*in gerade genug Information zu geben, um den eigenen Vorstellungen Konturen zu verleihen und dennoch zum Träumen einzuladen. | |
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