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Zur Kolonialität der Naturverhältnisse : Feministische Konzeptionen von Extraktivismus
Verfasst von:
Löw, Christine
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in:
2025
,
Band:
31
Hier verfügbare Digitalisate
Weitere Informationen
| Einrichtung: | gesis |
|---|---|
| Link: | Volltext |
| Verfasst von: | Löw, Christine; Scheiterbauer, Tanja |
| In: | |
| Jahr: | 2025 |
| Band: | 31 |
| ISSN: | 2196-4459 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Angesichts aktueller Debatten um Klimakatastrophen und grünes Wachstum untersucht unser Beitrag verflochtene Natur- und Geschlechterverhältnisse in einem globalisierten Rahmen. Ausgehend vom Extraktivismusbegriff zeigen wir, dass großflächiger Abbau von Rohstoffen massive sozial-ökologische Schäden im Globalen Süden erzeugt und die (neo)koloniale internationale Arbeitsteilung fortführt. Im Mittelpunkt steht mit Bezug auf diverse ökofeministisch orientierte Ansätze die Analyse sozialer Folgen auf u.a. Landrechte, Arbeitsteilung, Ernährung, Sexualitäten und politische Entscheidungsmacht von intersektional marginalisierten/unterdrückten Frauen*. Darüber hinaus wird argumentiert, dass bereits bestehende ungleiche Geschlechterverhältnisse konstitutiv sind für Extraktivismus, also auch als eine grundlegende Ursache der Kolonialität von Natur zu verstehen sind. Der Artikel will dazu beitragen, oftmals vermeintlich geschlechtsneutral geführte Auseinandersetzungen um globalisierte Naturverhältnisse durch geschlechterkritische/feministische Extraktivismus-Konzepte zu erweitern und Theoriebildungen von Feminismen aus dem Globalen Süden für deutschsprachige Genderforschungen zu Natur fruchtbar zu machen. | |
| Anmerkung: | |
| begutachtet (peer reviewed) | |
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