Buch Monografie

Wir wollen nicht mehr nach Holland fahren : nach der Reform des § 218 ; betroffene Frauen ziehen Bilanz

Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verl. , 1978 , 140 S. S.

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Einrichtung: FrauenMediaTurm | Köln
Signatur: SE.11.021
Herausgegeben von: Pro Familia, Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung
Körperschaft: Pro Familia, Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung
Jahr: 1978
ISBN: 3499142724
Sprache: Nicht einzuordnen
Beschreibung:
Untersuchung über die Praxis des reformierten Paragraphen 218 (Indikationslösung) zwei Jahre nach Verabschiedung des Gesetzes. Es wird dokumentiert, daß die feministische Forderung nach Selbstbestimmung der Frau, die verbunden ist mit der Forderung nach ersatzloser Streichung des § 218, nicht erfüllt wird. Durch die gesetzlich vorgeschriebene "Zwangsberatung" und Indikationenstellung sind Frauen weiterhin der Willkür von Beratern und Ärzten ausgesetzt. Anhand von Landesregelungen zum § 218 in Baden-Württemberg wird exemplarisch dargestellt, wie sogar die Ausführung des Gesetzes vereitelt wird. Erfahrungsberichte schildern die Diskriminierungen und Behinderungen beim Versuch, einen legalen Schwangerschaftsabbruch in der BRD zu erreichen und die Gründe, warum Frauen lieber in Holland abtreiben. Frauen aus dem Frauenzentrum Frankfurt und dem in Neu-Isenburg, die im Kampf um die ersatzlose Streichung des § 218 seit 1975 in offener Illegalität kollektive Abtreibungsfahrten nach Holland organisiert hatten, erklären, warum sie 1977 damit aufhörten: Es soll verstärkt auf die § 218-Praxis in der BRD (Indikationslösung) eingewirkt, und die bestehenden gesetzlichen Möglichkeiten soweit wie möglich ausgeschöpft werden. In diesem Sinne und als Beitrag zur ersatzlosen Streichung des § 218 stellt der Landesverband Bremen der Pro Familia das Modell eines Beratungszentrums vor, bei dem Beratung, ambulante Abtreibung und anschließende Betreuung in einer Hand liegen, und wo Schwangerschaftsabbrüche ohne Diskriminierung der Frau erfolgen können.
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Frauenmediaturm – Feministisches Archiv und Bibliothek

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50678 Köln
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Öffnungszeiten
Mo-Fr. 10-17 Uhr, nach Voranmeldung. Die Anmeldung kann telefonisch, per Mail oder über das Kontaktformular erfolgen. Die Einrichtung ist nicht barrierefrei

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