Weitere Informationen
| Einrichtung: | TERRE DES FEMMES | Berlin |
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| Signatur: | H 01 72 |
| Verfasst von: | Humbert; Franziska; Polotzek, Lia |
| Herausgegeben von: | Oxfam Deutschland e.V. |
| Jahr: | 2017 |
| Sprache: | Nicht einzuordnen |
| Beschreibung: | |
| Die vorliegende Untersuchung beleuchtet den Preisdruck deutscher Supermarktketten auf die südafrikanische Wein- und Tafeltraubenindustrie und die unhaltbaren Zustände für Landarbeiterinnen auf den Plantagen. In den letzten Jahren hat die südafrikanische Weinindustrie sehr gelitten, nur 15 Prozent der Weinproduzenten können noch profitabel arbeiten. Am stärksten betroffen sind die Arbeiterinnen auf Traubenplantagen, die teilweise nicht den Mindestlohn erhalten, mit giftigen Pestiziden besprüht und diskriminiert werden. Sie sind das schwächste Glied der Lieferkette.\[W9]\\[W9]\Die Studie basiert u.a. auf einer Untersuchung von Oxfams Partnerorganisation, der südafrikanischen Frauenorganisation Women on Farms Project (WFP), die sich seit 1992 für die Rechte von Arbeiterinnen auf Traubenplantagen einsetzt. Von März 2016 bis Februar 2017 wurden insgesamt 343 Landarbeiterinnen befragt. Die Studie ist Teil einer Reihe von Oxfam-Berichten, die immer wieder Menschenrechtsverstöße entlang der Lieferketten tropischer Früchte von deutschen Einzelhandelsunternehmen belegen. Trotz der Nachhaltigkeitsversprechen deutscher Supermarktketten verbessern sich die Arbeitsbedingungen auf Fruchtplantagen in den Produktionsländern kaum. | |
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