Kassel:
Selbstverlag
,
1997
,
383 S.
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | FrauenGenderBibliothek Saar | Saarbrücken |
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| Signatur: | GE-330 |
| Verfasst von: | Ottomeyer, Hans; Tipton, Susan (Hrsg.) |
| Jahr: | 1997 |
| Sprache: | Nicht einzuordnen |
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| Der vorliegende Katalog dokumentiert eine Ausstellung über die Zarin Katharina, die 1997/98 im Kasseler Museum Fridericianum gezeigt wurde, gesponsert von der Moskauer Gazprom-Gesellschaft und der Kasseler Wintershall AG. Die Ausstellung schildert in zehn Kapiteln den Lebensweg Katharinas II. und zeichnet ein Panorama Rußlands in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts anhand zahlreicher Exponate aus der Malerei, der Zeichenkunst und des Kunsthandwerks. Hauptthema der Ausstellung ist die ungeheure äußere Dynamik, die Katharinas 34jährige Regierungszeit kennzeichnet, die Inbesitznahme der Länder jenseits des Ural, die Eroberung der Krim und des Kaukasus, die Einverleibung eines Teils von Polen, von Litauen und Kurland. Katharina gründete neue Städte und Stützpunkte und versuchte, ein neues Moskau zu bauen, ein neuer Staat schwebt ihr vor mit einer von ihr entwickelten Gesetzgebung. Katharina Minerva, so versteht sie sich, halb noch als barocke Fürstmäzenin, halb schon Aufklärungsmacherin, Managerin der Modernisierung. Sie schreibt Komödien und Traktate, korrespondiert mit den Philosophen in Paris, kauft Voltaires Bibliothek und lockt Diderot nach Sankt Petersburg. Rußlands Adel behält seine Privilegien. Das große Reformwerk scheitert, der äußeren Dynamik entspricht innenpolitisch eine zunehmende Paralyse. Und Europas Karikaturisten zeichnen die skrupellose Domina, das blutige Käthchen. | |
| Anmerkung: | |
| Beigaben: 4 S. Personenreg. | |
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