Buch
Monografie
Frauenliebe : Texte aus der amerikanischen Lesbierinnenbewegung
Herausgegeben von:
Lesbisches Aktionszentrum (LAZ) <Berlin, West>
Berlin:
Come-out-Lesbenverl.
,
1981
,
132 S. S.
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| Geografika: | |
Weitere Informationen
| Einrichtung: | FrauenMediaTurm | Köln |
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| Signatur: | LE.11.071 |
| Herausgegeben von: | Lesbisches Aktionszentrum (LAZ) <Berlin, West> |
| Körperschaft: | Daughters of Bilitis |
| Ausgabe: | 4. Aufl. |
| Jahr: | 1981 |
| Sprache: | Nicht einzuordnen |
| Beschreibung: | |
| Die Aufsätze des Sammelbandes entstanden vor dem Hintergrund der neuen Frauenbewegung in den USA Anfang der siebziger Jahre. Das Vorwort der Herausgeberinnen gibt einen Abriß über die Entwicklung der amerikanischen Lesbierinnenbewegung. Es folgen autobiographische (z.T. geprägt durch leidvolle Erfahrungen), analytische und agitatorische Texte unbekannter und bekannter Autorinnen (Jill Johnston, Phyllis Chesler) sowie Beiträge von Gruppen wie den "Radicalesbians". Der neue Feminismus wird als Chance zum Heraustreten aus der Heimlichkeit ("Coming Out") gesehen. Gleichzeitig werden Diskriminierungen lesbischer Frauen auch in der Frauenbewegung beklagt. Es wird der Weg beschrieben von den fünfziger Jahren ("Daughters of Bilitis, DOB") bis zu den offensiven Forderungen lesbischer Frauen heute. Lesbischsein ist für einige der Autorinnen eine "politische Entscheidung", die "die männliche Vorherrschaft im Kern bedroht". Bisexualität wird bezeichnet als Privileg, "das die männliche Macht nicht herausfordert". Die angebliche Gleichheit von homosexuellen Frauen und Männern wird zurückgewiesen, da männliche Homosexualität "in der patriarchalischen Gesellschaft für einen fundamentalen und extremen Ausdruck von Phallusverehrung und Frauenfeindlichkeit" gehalten wird. In einem gemeinsamen Text erklären Charlotte Bunch und Rita Mae Brown, "daß Heterosexualität für die Aufrechterhaltung der männlichen Vorherrschaft entscheidend ist". Lesbischsein als Alternative genüge allein jedoch nicht. Ihre Proklamation: Feministischer Lesbianismus, eine eigene politische Bewegung der Lesbierinnen, die Entwicklung einer eigenen Theorie. Diese Beiträge sind die ersten feministischen Texte lesbischer Frauen, die auf deutsch erschienen sind. Sie wurden in hiesigen Lesbengruppen und Lesbenzentren Mitte der siebziger Jahre viel diskutiert. | |
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Standort
Frauenmediaturm – Feministisches Archiv und Bibliothek
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50678 Köln
Telefon: +49 (0)221 931 88 10
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Mo-Fr. 10-17 Uhr, nach Voranmeldung. Die Anmeldung kann telefonisch, per Mail oder über das Kontaktformular erfolgen. Die Einrichtung ist nicht barrierefrei
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