Reinbek bei Hamburg:
Rowohlt
,
1982
,
348 S. S.
| Weitere Suche mit: | |
|---|---|
| Personen: |
Weitere Informationen
| Einrichtung: | FrauenMediaTurm | Köln |
|---|---|
| Signatur: | FE.10.188-1982 |
| Verfasst von: | Schwarzer, Alice info |
| Ausgabe: | 1. Aufl. |
| Jahr: | 1982 |
| ISBN: | 3498061577 |
| List of content: | |
|
|
|
| Sprache: | Nicht einzuordnen |
| Beschreibung: | |
| Der Band enthält Kolumnen, Essays, Reportagen und Glossen von Alice Schwarzer. Hinzu kommt ein autobiographisches Vorwort, das in großen Zügen ihre persönliche und, vor allem, politische Geschichte als feministische Aktionistin, Autorin und Theoretikerin beschreibt. Schwarzer legt damit eine politische wie medienpolitische Bilanz vor. Der Schwerpunkt des Buches liegt - neben der Frauenpolitik - auch auf dem medienpolitischen Charakter ihrer Arbeit. Der Band enthält auch frühe journalistische Arbeiten, wie z.B. ein Interview mit Sartre zur Frage der "revolutionären Gewalt" aus ihrer Korrespondentenzeit in Paris vor der Existenz der neuen Frauenbewegung. Die Mehrheit der Beiträge stammt aus EMMA; einige sind aus Spiegel, Stern, Pardon, Funk etc. Die Textsammlung ist Autorinnen-Biographie und ein Stück Zeitgeschichte zugleich: vom frühen Protest gegen den Paragraph 218 über Fragen wie "Männerhaß" oder "Frauen und Militär" bis hin zur kritischen Reflexion der Vereinnahmungsversuche des Feminismus durch Parteien. "Ist der Feminismus passe" und "Was habe ich mit der Schwarzer der Stammtischwitze und Schlagzeilen zu tun?" fragt Schwarzer - und gibt Antworten. Auffallend an dieser Textsammlung ist die Spannbreite der Themen. Die Texte zeigen, daß die Autorin, die in der BRD als vor allem für "Frauenfragen" zuständig gilt, sich zu parteipolitischen, juristischen oder moralischen Fragen ebenso selbstverständlich äußert wie zu frauenpolitischen. Schwarzer verknüpft durchgängig allgemeinpolitische Fragen mit geschlechtspolitischen, öffentlichen und "privaten". Alice Schwarzer wurde in den 70er Jahren in der Öffentlichkeit zum Symbol für den Frauenkampf, zur Verkörperung des Feminismus schlechthin. Dieses Buch gibt Aufschluß über ihre Person und ihre Arbeit und darüber hinaus über den neuen Feminismus in der BRD, über Klischee, Realität und Utopie. \[W9]\Die Aktionistin, Autorin und Theoretikerin ist seit 1977 Herausgeberin der EMMA, seit 1971 veröffentlicht sie neben Artikeln auch Bücher. | |
| Gesamten Bestand von FrauenMediaTurm anzeigen | |
Auch verfügbar in anderen Einrichtungen
-
Zentrale Bibliothek Frauenforschung, Gender und Queer Studies | Hamburg
enthält externes Digitalisat - Lesbenarchiv Frankfurt | Frankfurt
- STICHWORT | Wien
- Öffentliche Frauenbibliothek AEP | Innsbruck
- MONAliesA | Leipzig
- FrauenGenderBibliothek Saar | Saarbrücken
- DENKtRÄUME | Hamburg
- Gosteli Archiv | Bern
- Archiv der deutschen Frauenbewegung | Kassel
Standort
Frauenmediaturm – Feministisches Archiv und Bibliothek
Bayenturm / Rheinauhafen
50678 Köln
Telefon: +49 (0)221 931 88 10
Öffnungszeiten
Mo-Fr. 10-17 Uhr, nach Voranmeldung. Die Anmeldung kann telefonisch, per Mail oder über das Kontaktformular erfolgen. Die Einrichtung ist nicht barrierefrei
Mo-Fr. 10-17 Uhr, nach Voranmeldung. Die Anmeldung kann telefonisch, per Mail oder über das Kontaktformular erfolgen. Die Einrichtung ist nicht barrierefrei