Buch
Monografie
Geschlecht und Nationalismus in Mittel- und Osteuropa : 1848 - 1918
Osnabrück:
fibre-Verl.
,
2000
,
259 S.
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | k10plus |
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| Schriftenreihe: |
Einzelveröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Warschau
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| Jahr: | 2000 |
| ISBN: | 3929759454 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| "Ich bin national, weil ich deutsch bin" - in diesem Bekenntnis der Feministin und späteren Nationalistin Käthe Schirmacher bündeln sich die Fragen, denen die Autorinnen dieses Bandes nachgehen: Welchen Anteil haben Frauen an nationalen Bewegungen und welche Rollen werden Frauen und Männern in ihnen zugewiesen? Welche Weiblichkeits- und Männlichkeitsbilder verwenden nationale Bewegungen, welche Geschlechterordnungen nehmen sie vor? In welchem Verhältnis stehen die Frauenbewegungen zum Nationalismus? Und schließlich - verändern Kriege das Verhältnis der Geschlechter zueinander? Russische, weissrussische, lettische, ukrainische, polnische und deutsche Fallbeispiele decken die vielschichtigen Verknüpfungen und Abhängigkeiten der beiden Identitätskonzepte Nation und Geschlecht auf. Die Beiträge eröffnen der internationalen Debatte um Geschlecht und Nation Vergleichsmöglichkeiten zu Osteuropa. Gleichzeitig lassen sie erkennen, wie sich die Wissenschaftlerinnen in Ost und West heute als Frauen und als Angehörige nationaler Gemeinschaften verorten. "I am national because I am German" – this confession by the feminist and later nationalist Käthe Schirmacher condenses the questions the authors of this volume explore: What role do women play in national movements, and what roles are assigned to women and men within them? What images of femininity and masculinity do national movements employ, and what gender orders do they establish? What is the relationship between women's movements and nationalism? And finally – do wars change the relationship between the sexes? Russian, Belarusian, Latvian, Ukrainian, Polish, and German case studies reveal the complex connections and interdependencies between the two identity concepts of nation and gender. The contributions open up possibilities for comparison with Eastern Europe in the international debate on gender and nation. At the same time, they reveal how scholars in both East and West position themselves today as women and as members of national communities. [Mit KI übersetzt] | |
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