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Schwanger mit dem Risiko : die Pränatale Diagnostik stürzt schwangere Frauen wie ÄrztInnen immer öfter in schwere Konflikte: Test machen? Abtreiben? Oder gar Fetozid?
Verfasst von:
Schindele, Eva
in:
06.02.1997
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | DENKtRÄUME | Hamburg |
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| Verfasst von: | Schindele, Eva |
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| Bestell-Signatur: | IV 10.1 Schwangerschaft |
| Jahr: | 06.02.1997 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Die Autorin beschäftigt sich im vorliegenden Artikel mit Pränataldiagnostik und kritisiert anhand verschiedener Beispiele, dass inzwischen Diagnostik routinemäßig durchgeführt wird, ohne dass die Frauen ausreichend über die Risiken, die (Un-) Zuverlässigkeit und die mangelnde Aussagekraft der Tests aufgeklärt werden. Tests, bei denen das Ergebnis auf eine Behinderung des ungeborenen Kindes hinweisen, führen bei Frauen zu häufig zu Gefühlschaos und Gewissenskonflikten, mit denen sie sich allein gelassen fühlen. Außerdem spielen ethisch-moralische Konflikte eine Rolle sowie eine verworrene rechtliche Situation, bei der Spätabtreibungen bei medizinischen Indikationenen erlaubt sind, aber andererseits Ärzte bei spätabgetriebenen Kindern, die trotzdem lebend zur Welt kommen, lebensrettende Maßnahmen einleiten müssen. Während Mütter sich von Ärzt*innen allein gelassen und Frauenärzt*innen sich von Eltern unter Druck gesetzt fühlen, geht der medizinische Trend dahin, Abweichungen bei Föten immer früher und genauer zu identifizieren. | |
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