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„Hoffnungslos durchseucht“. Zur diskursiven Infektiosität des Humanen Papilloma Virus in den deutschen Medien, 2006–2009

Verfasst von: Sabisch, Katja
in:
2009 , Heft: 1 , Band: 1 , 107–124 S.

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Einrichtung: GenderOpen | Digital
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Verfasst von: Sabisch, Katja
In:
Jahr: 2009
Heft: 1
Band: 1
ISSN: issn:1868-7245
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Die Kritische Diskursanalyse der aktuellen Debatte über die Impfung gegen Humane Papilloma Viren (HPV) zeigt, dass die als „Impfung gegen Krebs“ betitelte Kampagne von einer Medikalisierung und Pathogenisierung des weiblichen Körpers flankiert wird. Aus medizin- und geschlechtersoziologischer Perspektive ist festzustellen, dass die Neu-Konfiguration der Krankheit Krebs als Infektionskrankheit mit einer Neu-Konfiguration des Mädchenkörpers als behandlungsbedürftig und ansteckend einhergeht.
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Ein Repositorium für die Geschlechterforschung.
Eine Kooperation des Margherita-von-Brentano-Zentrum an der Freien Universität Berlin, dem Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität und zu Berlin und dem Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschungan der Technischen Universität Berlin