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(After-)Caring masculinity? Praktiken der Fürsorge im Kontext macht- und schmerzerotischer Begehrensweisen

Verfasst von: Schorstein, Tillmann
in:
2022 , Heft: 2 , Band: 14 , 42–56 S.

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Einrichtung: GenderOpen | Digital
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Verfasst von: Schorstein, Tillmann
In:
Jahr: 2022
Heft: 2
Band: 14
ISSN: issn:1868-7245
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Der Beitrag analysiert am Beispiel des Phänomens ‚Aftercare‘ das Verhältnis von Fürsorge und Männlichkeit im Kontext schmerz- und machterotischer Begehrensweisen. Anhand von qualitativen Leitfadeninterviews wird rekonstruiert, wie Männlichkeit von BDSMPraktizierenden im Kontext der Nachsorge gedeutet und hergestellt wird. Aus einer praxistheoretischen Perspektive und vor dem Hintergrund des Modells der caring masculinity nach Karla Elliott, das um den Bereich von Intimität und Sexualität erweitert wird, werden die Fürsorgepraktiken theoretisiert. Der Beitrag zeigt auf, dass Aftercare einen Baustein innerhalb einer Reihe körperlich-affektiver und verbalkommunikativer Praktiken bildet, mit denen Konsens her- und sichergestellt werden soll. Eingeübt werden fürsorgliche Werthaltungen, wobei ein Orientierungsdilemma im Hinblick auf einen mit Männlichkeit verknüpften Autonomieanspruch sichtbar wird.
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