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Das Konzept des Buen Vivir in der ecuadorianischen Verfassung aus feministischer Perspektive

Verfasst von: Gann, Anna-Lisa
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2013 , Heft: 1 , Band: 22 , 81–93 S.
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Einrichtung: GenderOpen | Digital
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Verfasst von: Gann, Anna-Lisa
In:
Jahr: 2013
Heft: 1
Band: 22
ISSN: issn:1433-6359
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Die neue ecuadorianische Verfassung hat das Konzept des Buen Vivir, des Guten Lebens, zum Leitmotiv erklärt. Dieser Beitrag untersucht dieses aus einer feministischen Perspektive und lehnt sich dabei an Standpunkte der Care Economy und feministischer politischer Ökonomie an. Einer sozial und ökologisch gerechten, insbesondere einer geschlechtergerechten Gesellschaft wird sich über zwei radikale Neuerungen des Buen Vivir angenähert: die begriffliche Neubestimmung produktiver Arbeit in einem solidarischen Wirtschaftssystem und die Anerkennung von Rechten der Natur. Als entscheidende utopische Methode im Entstehungs- und Umsetzungsprozess des Buen Vivir wird dabei die umfassende Partizipation der Bevölkerung identifiziert. Auch wenn, oder gerade weil, die Politiken bisher nicht auf eine schlüssige Umsetzung hinführen, ist der Transformationsprozess von unten her in vollem Gange.
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