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Wie subsidiär ist (der) ‚Care‘(-Diskurs)?

Verfasst von: Stiegler, Michael [weitere]
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2017 , Heft: 2 , Band: 26 , 19–33 S.
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Einrichtung: GenderOpen | Digital
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Verfasst von: Stiegler, Michael; Schönwälder-Kunze, Tatjana
In:
Jahr: 2017
Heft: 2
Band: 26
ISSN: issn:1433-6359
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Der Beitrag skizziert die Breite, aber auch die Funktionalität der Verwendung von ‚Care‘ im deutschsprachigen Raum, um diese diskurskritisch zu analysieren. Wir stellen die Frage, wie subsidiär der ‚Care'-Diskurs selbst ist, um darauf aufmerksam zu machen, dass zum einen eines der impliziten, hegemonialen Denkmuster des Care-Diskurses u.a. darin besteht, ‚Care‘ trotz seiner vielfältigen Erscheinungsformen auf (tauschökonomische) Reziprozität zu reduzieren. Zum anderen werden analoge Verschiebungen in Bezug auf das Prädikat ‚sozialinvestiv‘ und die Funktion von ‚Care‘ im sozialphilosophischen Zusammenhang gezeigt, wo ‚Care‘ eine komplementäre, aber untergeordnete Funktion in Gerechtigkeitskonzeptionen zugeschrieben wird. Abschließend plädieren wir dafür, ‚Care‘ begrifflich so zu erweitern, dass seine Bedeutung über das tauschökonomische Paradigma hinausweisen kann.
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