Artikel

Feministische Mädchen_arbeit – Ein Raum für Trans-Jugendliche?

Verfasst von: Schmitz, Johanna
in:
2014 , Heft: 1 , Band: 20 , 97–112 S.

Weitere Informationen

Einrichtung: GenderOpen | Digital
Link: Volltext
Verfasst von: Schmitz, Johanna
In:
Jahr: 2014
Heft: 1
Band: 20
ISSN: issn:0948-9977
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Die feministische Mädchenarbeit entstand vor dem Hintergrund der Neuen Frauenbewegung der 1970er Jahre und wurde dabei, trotz eines ambivalenten Verhältnisses, maßgeblich durch diese und die vorherrschenden feministischen Theorien und Praktiken dieser Zeit geprägt. Auch der Mädchen*treff der Alten Feuerwache Köln orientierte sich lange an den ursprünglich formulierten Zielen und Prinzipien der feministischen Mädchenarbeit. Die Rezeption dekonstruktivistischer Ansätze setzte innerhalb der Mädchenarbeit zeitverzögert ein. Die seit der Jahrtausendwende erschienenen Publikationen zeigen unterschiedliche Möglichkeiten einer dekonstruktivistischen Perspektive innerhalb der Mädchenarbeit auf. Im Mädchen*treff der Alten Feuerwache Köln wurde eine Auseinandersetzung mit dieser Perspektive durch die Neudefinierung zweier langjähriger Besucher_innen als Trans*Personen angeregt. Doch trotz einer konzeptuellen Weiterentwicklung zeigt die alltägliche Praxis Grenzen auf. Als eine Möglichkeit, diesen Grenzen und Ambivalenzen zu begegnen, kann eine Bezugnahme auf aktuelle queerfeministische Praktiken wie die Lady_feste gesehen werden.
Gesamten Bestand von GenderOpen anzeigen
Datensatz im Katalog der Einrichtung anzeigen

Auch verfügbar in anderen Einrichtungen

  • gesis
    enthält externes Digitalisat

Standort

GenderOpen Repositorium

Ein Repositorium für die Geschlechterforschung.
Eine Kooperation des Margherita-von-Brentano-Zentrum an der Freien Universität Berlin, dem Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität und zu Berlin und dem Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschungan der Technischen Universität Berlin