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Gender Awareness bei Medizinstudierenden der Medizinischen Universität Wien. Eine empirische Analyse von Geschlechtersensibilität und Geschlechterstereotypisierungen

Verfasst von: Steinböck, Sandra [weitere]
in: FZG (FZG – Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien)
2015 , Heft: 2 , Band: 21 , 91–112 S.

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Einrichtung: GenderOpen | Digital
Link: Volltext
Verfasst von: Steinböck, Sandra; Lydtin, Sonja; Hofhansl, Angelika; Kautzky-Willer, Alexandra
In: FZG (FZG – Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien)
Jahr: 2015
Heft: 2
Band: 21
ISSN: issn:0948-9978
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
‚Gender Awareness‘ und seine Komponenten ‚Gender Sensitivity‘ und ‚Gender Role Ideology‘ beziehen sich auf ein sensibles, offenes und bewusstes Handeln gegenüber den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten auf biologischer, sozialer und psychologischer Ebene. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Geschlechter sollen berücksichtigt und Geschlechterstereotypisierungen vermieden werden.Mithilfe eines validierten Fragebogens ,Nijmegen Gender Awareness in Medicine‘ (N-GAMS) wurden die Einstellungen der Studierende im ersten Semester als auch der Studierenden im zwölften Semester an der Medizinischen Universität (MedUni) Wien erhoben. Insgesamt lässt sich eine ausgeprägte Gendersensibilität bei Frauen und Männern in beiden Semestergruppen feststellen. In der vorliegenden Erhebung zeigte sich, dass der Faktor Gender RoleIdeologytowardspatients (Geschlechtersterotypisierungen gegenüber PatientInnen) stärker ausgeprägt war, als der Faktor Gender RoleIdeologytowardsdoctors (Geschlechterstereotypisierungen gegenüber Ärztinnen und Ärzten). Das scheint ein Hinweis darauf zu sein, dass Studierende dem Geschlecht der PatientInnen mehr Einfluss zuschreiben als dem Geschlecht der Ärztinnen und Ärzte
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Ein Repositorium für die Geschlechterforschung.
Eine Kooperation des Margherita-von-Brentano-Zentrum an der Freien Universität Berlin, dem Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität und zu Berlin und dem Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschungan der Technischen Universität Berlin