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Intersektionalität als Analyseperspektive im Literaturunterricht der Sekundarstufen : Erzähltheoretische Einordnung und praktische Umsetzung

in:
Kiel: Universitätsverlag Kiel | Kiel University Publishing , 2025 , Band: 6 , 29-46 S.

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Einrichtung: GenderOpen | Digital
Link: Volltext
Verfasst von: ; Kofer, Martina
Herausgegeben von: Rein, Franziska; Lienau, Anna; Wilkening, Jan-Christian
In:
Schriftenreihe: Think! Historically
Jahr: 2025
Band: 6
ISBN: 3910591507
ISSN: 2703-0784
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Der Beitrag diskutiert auf Basis erzähltheoretischer Grundlagen Grundsätze und Leitlinien für eine intersektional perspektivierte Textanalyse in den Sekundarstufen I und II mit Blick auf die Kompetenzschwerpunkte Figurenanalyse und Perspektivverstehen.Angeknüpft wird an die bisher noch raren Konzeptionen für einen intersektionalen Textanalysefokus im Literaturunterricht der Sekundarstufen, die u.a. in der diversitätsorientierten Deutschdidaktik verortet sind. Im Anschluss wird auf erzähltheoretischer Grundlage dargestellt, welche Schwerpunkte im Zuge der zu erwerbenden Kompetenzen Figurenanalyse und Perspektivverstehen im Unterricht gesetzt werden sollten und welche Herangehensweisen vertieft werden sollten, um erzähltheoretische Elemente und deren Wirkung intersektional und hegemoniekritisch analysieren zu können. Diese werden kritisch mit bisherigen Vorgehensweisen abgeglichen. Am Beispiel der Romane Drei Kameradinnen von Shida Bazyar und Ich komme nicht zurück von Rasha Khayat wird aufgezeigt, inwiefern postmigrantisch perspektivierte literarische Texte sich dafür eignen, intersektionale Verflechtungen zu erschließen und Schüler*innen für Zuschreibungen, Differenzlinien und Intersektionalität zu sensibilisieren. Ergänzend dazu wird in den Blick genommen, welche Vorarbeit notwendig ist, um einen Text intersektional analysieren zu können.
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GenderOpen Repositorium

Ein Repositorium für die Geschlechterforschung.
Eine Kooperation des Margherita-von-Brentano-Zentrum an der Freien Universität Berlin, dem Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität und zu Berlin und dem Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschungan der Technischen Universität Berlin