Buch
Monografie
Die Instrumentalisierung der Frau im Kampf um Hegemonie : die politische Konstruktion von Frauenbildern im Irak von 1968 - 2003 unter der gramscianischen Lupe
Verfasst von:
Leitgeb, Magdalena
2013
,
124 S.
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| Geografika: | |
Weitere Informationen
| Einrichtung: | Frauensolidarität | Wien |
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| Verfasst von: | Leitgeb, Magdalena |
| Jahr: | 2013 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Im März 2003, mit dem Einmarsch US-amerikanischer Truppen in den Irak, begann ein Krieg, der nicht zuletzt zur ‚Befreiung der unterdrückten irakischen Frau‘ geführt wurde. Schon immer galt dieses Land, auch aufgrund seiner multi-ethnischen und multireligiösen Gesellschaft, als umkämpftes Terrain. Kriege, UNO-Sanktionen und ein autoritäes Regime bestimmten jahrzehntelang die Lebensumstände der Bevölkerung. Vor allem seit Anbeginn der Republik 1958 war die ‚Frau‘ der Schlüssel zur Erlangung und Erhaltung der politischen Hegemonie im Irak – so wurden immer wieder neue Frauenbilder konstruiert und verändert zugunsten der politischen Machthaber, Machtkämpfe auf ihrem Rücken ausgetragen und über das gesellschaftliche Bild der Frau versucht, in die Zivilgesellschaft einzugreifen und diese so zu beeinflussen. Mithilfe der Hegemonie-Theorie von Antonio Gramsci soll diese Arbeit zeigen, inwiefern der Kampf um Macht und Hegemonie im Irak von 1968 bis 2003 mit der spezifischen Rollenzuweisung der Frauen zusammenhing, wie und warum sich Wandel in den politisch konstruierten Frauenbildern vollzogen haben und warum der US-Diskurs um Orientalismus und ‚Demokratisierung des Nahen Ostens über die Befreiung der Frauen‘ als koloniales Skript zu verstehen ist. | |
| Anmerkung: | |
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