Artikel
Die diskursive Herstellung von Geschlecht durch Crowdworking-Plattformen
Verfasst von:
Sauerborn, Elgen
61-77 S.
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | FrauenGenderBibliothek Saar | Saarbrücken |
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| Verfasst von: | Sauerborn, Elgen |
| Sprache: | Nicht einzuordnen |
| Beschreibung: | |
| Crowdworking ist zwar eine rein digitale Arbeitsform, bei der Face-to-Face-Kontakte nicht stattfinden, jedoch ist auch diese Plattformarbeit nicht frei von geschlechtsdifferenzierenden Ungleichheiten. Der vorliegende Beitrag zeigt, dass Crowdworking-Plattformen oftmals an den historisch stabilisierten Diskursen über eine vermeintliche Neutralität, Körperlosigkeit und einem meritokratischen Potential von Technik und Digitalisierung festhalten. Anhand einer Diskursanalyse von Webseiten von Crowdworking-Plattformen wird offengelegt, inwiefern Plattformen mitunter auf traditionelle Geschlechterstereotype zurückgreifen und dadurch arbeitsorganisatorische Schwachstellen und prekäre Arbeitsverhältnisse im Crowdworking diskursiv legitimieren sowie unbezahlte Arbeit vermännlichen und dadurch aufwerten. | |
| Anmerkung: | |
| 3 S. Lit.verz., Abb. | |
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