Artikel
Daten ohne Personen: Der Fetischismus personenbezogener Daten und die Big Data-Ideologie
Verfasst von:
Rouvroy, Antoinette
237-259 S.
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | FrauenGenderBibliothek Saar | Saarbrücken |
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| Verfasst von: | Rouvroy, Antoinette |
| Sprache: | Nicht einzuordnen |
| Beschreibung: | |
| Der von Regine Othmer aus dem Französischen übersetzte Beitrag erscheint hier erstmals auf Deutsch. Antoinette Rouvroy greift die der Digitalisierung eingeschriebene erkenntnistheoretische Grundannahmen auf. Ausgehend von der Metapher des Prozesshaften und Fließenden zeigt sie, dass die Digitalisierung von der Berechnung nicht-linearer Prozesse und der Verwertung dieser sich im Fluss befindenden Prozesse geprägt wird, die zugleich die Grundlage für eine allumfassende Produktion von Daten darstellen. Sie beschreibt die mit Big Data entstehenden neuen Wahrheitsregime, in denen Daten und Wissen in eins gesetzt werden. Diese In-Eins-Setzung unter den Prämissen des algorithmischen Wahrheitsregimes, so Rouvroy, und der Fokus auf den Schutz sogenannter personenbezogener Daten lenke davon ab, dass Profiling, eine Art algorithmische Kategorisierung von Risiken und Chancen unter Ausklammerung konkreter Subjektive, die gravierendsten Auswirkungen auf die Individuen habe. | |
| Anmerkung: | |
| 2 S. Lit.verz. | |
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Kontext
Feministische Studien
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