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Rede auf dem Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands zu Gotha (16. Oktober 1896)

Verfasst von: Zetkin, Clara info
238-245 S.

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Einrichtung: FrauenGenderBibliothek Saar | Saarbrücken
Verfasst von: Zetkin, Clara info
Sprache: Nicht einzuordnen
Beschreibung:
Als "Archivbeitrag" ist diese Rede von Clara Zetkin, die sie auf dem SPD-Parteitag 1896 in Gotha gehalten hat, wiedergegeben. Elisabeth Klaus und Ulla Wischermann skizzieren in ihrem Beitrag "Clara Zetkin und die sozialistische Frauenemanzipationstheorie" (S. 234-237) den biografischen und theoretischen Hintergrund von Clara Zetkin.
In dieser Rede von 1896 legt Clara Zetkin, dar, dass die Situation von Frauen ein integraler Aspekt der kapitalistischen Entwicklung darstellt. Jede Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung, die nicht die existentiellen Probleme der arbeitenden Frauen aufgriffe, müsse deshalb scheitern. In ihrer Rede an die Genoss*innen geht Zetkin der Entstehung der Frauenfrage in den unterschiedlichen Klassen nach. Der Befreiungskampf der proletarischen Frau unterscheide sich von dem der Frauen aus anderen Schichten, weil er nicht gegen die Männer der eigenen Klasse, sondern mit ihnen geführt werde. Folgerichtig fordert sie dazu auf, die Frauen für das sozialistische Projekt zu gewinnen und kritisiert gleichzeitig die Haltung vieler proletarischer Männer, die Arbeiterinnen als Schmutzkonkurrentinnen und Lohndrückerinnen sehen und sogar ein Verbot der Frauenarbeit fordern.
Anmerkung:
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