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Was wir nie über Geschlecht wissen wollten : Potenziale des politologischen Feminismus
Verfasst von:
Kerner, Ina
in:
2013
,
Band:
22
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Weitere Informationen
| Einrichtung: | gesis |
|---|---|
| Link: | Volltext |
| Verfasst von: | Kerner, Ina |
| In: | |
| Jahr: | 2013 |
| Band: | 22 |
| ISSN: | 1433-6359 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Seine transformatorischen Ziele verfolgt der politologische Feminismus mit einem inzwischen umfangreichen und ausdifferenzierten Programm, das unterschiedliche, in der wissenschaftlichen Praxis sich teilweise überlappende Teilprogrammatiken vereint: Erstens deckt der politologische Feminismus geschlechtliche Kodierungen und Asymmetrien auf; Feminismus macht diese Zusammenhänge sichtbar und ist normativ vom Ziel der Geschlechtergerechtigkeit geleitet - wobei dieses Ziel auf ganz unterschiedliche Weisen interpretiert werden kann. Zweitens hat der politologische Feminismus eigene Begriffe und Konzepte hervorgebracht, um den Androzentrismus in politischer Theorie und Praxis bzw. seine Manifestationen und Implikationen angemessen fassen, beschreiben und erklären zu können. Drittens ist das "transsubdisziplinäre" Arbeitsgebiet "Politik und Geschlecht" längst zu einem eigenständigen Diskussionsfeld geworden - und zwar zu einem, das eine besondere Beziehung zu den unterschiedlichen Spielarten feministischer Politik unterhält. Im Beitrag wird auf die androzentrismuskritische Teilprogrammatik des politologischen Feminismus näher eingegangen und dabei exemplarisch die feministische Theorie fokussiert. (ICB2) | |
| Anmerkung: | |
| begutachtet (peer reviewed) | |
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