Archivgut Nachlass

Agnes E. NL 232 I

ohne Datum (19. Jahrhundert)

Weitere Informationen

Einrichtung: Sammlung Frauennachlässe | Wien
Jahr: ohne Datum (19. Jahrhundert)
Beschreibung:

Orte: Heiligenbrunn (Szentkút/Šenkut) im Bezirk Güssing im Burgenland, Wien u.a.


Quellentypen: Korrespondenz (Paarkorrespondenz, Freundinnenkorrespondenz): 3 Entwürfe


Zum Bestand: Schreiberin: Agnes E.; persönliche Daten unbekannt

Übergeberin: Verena H. (Nachfahrin von Agnes E.), 2014



Der schriftliche Nachlass von Agnes E. besteht aus drei Briefentwürfen, die auf einem einzigen Blatt Papier angefertigt hat. Die zwei Schreiben auf der ersten Seite sind an die „Kameradin Bebi“ gerichtet, eines davon ist mit „Agnes E.“ unterschrieben. Die Nachrichten enthalten die Anfrage an die Freundin, sich zum Plaudern zu treffen und vielleicht gemeinsam an einer Fußwallfahrt nach Maria Zell teilzunehmen, „das ich nicht allein bin“. In einem zweiten Brief wird das Funktionieren der Post thematisiert und ein Gruß an „Hansl“ ausgerichtet, den die Schreiberin nicht vergessen könne.

Die zweite Seite enthält den Entwurf an den „Vielgeliebte[n] Peter“, der sich offenbar in Wien aufhielt, mit dem die Briefkommunikation schwierig war und dem die Schreiberin die ewige Liebe schwor, auch gegen festgestellten Widerstand.

Der Hinwies, dass die Wallfahrt „mit die Heiligen Brunner“ stattfinden würde, erlaubt eine räumliche Verortung der Schreiberin. Weitere Informationen zu ihrer Person liegen derzeit nicht vor. Auch kann nicht geklärt werden, ob alle Entwürfe von derselben Schreiberin stammen.

Anmerkung:
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    Standort

    Sammlung Frauennachlässe
    c/o Institut für Geschichte, Universität Wien
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    1010 Wien
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    Öffnungszeiten
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