Film
Feuertod : Antonia Rados über afghanische Frauen, die sich selbst verbrennen
Deutschland:
RTL
,
2006
,
1 Video-Kassette (VHS), 45 Min.
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| Geografika: | |
Weitere Informationen
| Einrichtung: | Frauensolidarität | Wien |
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| Mitwirkende: | Rados, Antonia [ErzählerIn] Francis, Antonia [Kameramann/Kamerafrau] |
| Jahr: | 2006 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| In ihrer Reportage "Feuertod" zeigt Auslandskorrespondentin Antonia Rados das Drama von Frauen, die als einzigen Weg aus der Zwangsverheiratung den Freitod durch Selbstverbrennung sehen. Die Reportage beginnt mit der Reise in die westafghanische Stadt Herat. Dort steht ein Krankenhaus, in das jährlich etwa 200 weibliche Brandopfer gebracht werden. Sie alle haben sich diese Wunden selbst zugefügt - als letzten Ausweg aus den Zwangsehen, in die sie oftmals von ihren Verwandten "hineinverkauft" werden. Am Beispiel der 20-jährigen Gololai schildert Antonia Rados, welchen tragischen Verlauf ein solcher "Handel" oftmals nimmt. Denn die Hälfte der Frauen erliegt den Folgen ihrer Selbstverbrennung, die anderen bleiben mit schlimmen Narben zurück. Tagtäglich beobachten die RTL-Reporterin und ihre Kamerafrau die "Einlieferung" weiterer Frauen, die oftmals nach ihrer - zumindest körperlichen Genesung - aus Angst vor Bestrafung durch ihre Familien nicht mehr nach Hause wollen. Auch Gololais Familie kommt zu Wort, und in überraschender Offenheit führen sie vor laufender Fernsehkamera Diskussionen, streiten und beschuldigen sich. Sogar beim Verhör von Gololais Zwangsehemann Gulam im Gefängnis ist das Filmteam zugegen - und die Art und Weise, wie von der Justiz mit dem Thema Zwangsverheiratung umgegangen wird, verstört. | |
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