Buch Monografie

Weibliche Homosexualität um 1900 in zeitgenössischen Dokumenten

Verfasst von: Kokula, Ilse info
München: Frauenoffensive , 1981 , 288 S. S.

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Einrichtung: FrauenMediaTurm | Köln
Signatur: LE.11.155
Verfasst von: Kokula, Ilse info
Ausgabe: 1. Aufl.
Jahr: 1981
ISBN: 3881041044
Sprache: Nicht einzuordnen
Beschreibung:
Kokulas Anspruch ist es, einen Beitrag zu leisten zur "Wiederaneignung der eigenen Geschichte", die "zu den Bedingungen einer Konstituierung der Lesbenbewegung gehört". Das Buch enthält zahlreiche Dokumente aus den Jahren 1880 - 1912, die die damaligen wissenschaftlichen und politischen Diskussionen über Homosexualität spiegeln." Die Theorien kreisten um folgende Annahmen: Homosexualität sei ein erworbenes Laster, eine erworbene Abnormität, eine angeborene Abnormität, eine angeborene natürliche Erscheinung (Theorie vom 3. Geschlecht). "Die Beiträge aus den Bereichen Sexualforschung, Psychiatrie und Medizin, Kriminalistik, Recht und Frauenbewegung zeigen auch das Bild und Selbstbild homosexueller Frauen. Neben den zeitgenössischen Auffassungen von den Entstehungsbedingungen weiblicher und männlicher Homosexualität untersucht Kokula die Haltung der Sozialdemokratie, die spätere nationalsozialistische Ideologie und damalige Gruppen männlicher Homosexueller. Sie kommt zu dem Schluß, daß die gesellschaftspolitischen Bedingungen um die Jahrhunderwende keinen Boden boten für breite Organisationsmöglichkeiten lesbischer Frauen. Die dokumentierten Texte stammen u.a. von Käthe Schirmacher, Helene Stöcker, Johanna Elberskirchen und Havelock Ellis. Literaturverz. S. 73 - 79
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