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Einrichtung: gesis
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Verfasst von: Jäckle, Sebastian; Wenzelburger, Georg
In:
Jahr: 2011
Band: 21
ISSN: 0863-1808
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Trotz einer Liberalisierung der Einstellungen zur Homosexualität in vielen westlichen Industriestaaten besteht im weltweiten Vergleich weiterhin eine große Varianz im Hinblick auf das Niveau der Homonegativität. Dieser Artikel untersucht mithilfe einer Mehrebenenanalyse in 79 Ländern, wie sich diese Niveauunterschiede erklären lassen. Datenbasis sind die letzten beiden Wellen des World Value Survey. Besonderes Augenmerk liegt auf der Erklärungskraft von Religion und Religiosität, für die beide ein starker Einfluss nachgewiesen wird. Die Ergebnisse der Auswertung zeigen darüber hinaus, dass auf der Individualebene insbesondere soziodemografische Variablen wie etwa Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss, Familienstand oder Beruf stark mit der Homonegativität einer Person korrelieren. Auf der Aggregatebene sind vor allem der Entwicklungsstand eines Landes sowie dessen politisches Erbe (Kommunismus) erklärungskräftig. Die Aufnahme konditionaler Effekte als Cross-Level-Interaktionen oder Interaktionen auf der Individualebene ermöglicht es zudem, interaktive Zusammenhänge beispielsweise zwischen der Religionszugehörigkeit und der Religiosität einer Person herauszuarbeiten. Das abschließende Modell erklärt rund 30 % der Varianz auf der Individual- und 60 % der Varianz auf der Aggregatebene.
Anmerkung:
begutachtet (peer reviewed)
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gesis