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Einrichtung: gesis
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Verfasst von: Wehrlin, Rahel Sophia
In:
Jahr: 2024
Band: 16
ISSN: 2196-4467
Sprache: Deutsch
Beschreibung:
Sexualität ist voller ambivalenter Kräfte. Als Diskurs sexueller Begegnungen transformiert queere Pornografie kulturelle Vorstellungen von Sexualität. In diesem Beitrag untersuche ich das Potenzial der inszenierten Lust als kollektive Praxis und Kritik an der binären sexuellen Ordnung und Orientierung sowie an normativen Körperbildern. Folglich analysiere ich zwei queere Pornofilme explorativ und diskutiere dabei die dargestellten (Un-)Möglichkeiten einer lustvollen Sexualität. Wie werden marginalisierte Körper inszeniert? Wie unterlaufen die Bilder die binäre, hetero- und homonormative Geschlechterund Sexualordnung und erweitern dadurch das Wissen? Aus meiner Analyse geht hervor, dass in den Pornos Sexualität jenseits von binären Körpern und Lüsten imaginiert und Geschlecht als Quelle der Erregung am Set und im Kinosaal infrage gestellt werden. Sexualität wird als Körperpraxis inszeniert und mittels sexueller Kommunikation sowie einem vielfältigen Spektrum erogener Körperzonen und nichtnormativer Fantasien neu definiert. Darin liegt meines Erachtens ein aufklärerisches, subversives und affektives Potenzial.
Anmerkung:
begutachtet (peer reviewed)
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