München [u. a.]:
Fink
,
2009
,
336 S.
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| Geografika: | |
Weitere Informationen
| Einrichtung: | Frauensolidarität | Wien |
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| Verfasst von: | Leitner, Claudia |
| Jahr: | 2009 |
| Maße: | 23 cm |
| ISBN: | 3770546857 |
| Sprache: | Deutsch |
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| Kann die Subalterne sprechen? - Am Beispiel von Malinche, der indigenen Übersetzerin und Geliebten Cortés', zeigt Claudia Leitner die Kernanliegen postkolonialer Theorie auf. Über der paradigmatischen Vermittlerin in der Conquista - der großen Streitfigur mestizisch gesetzter Mexikanität und divergierender Feminismen, der neu entdeckten Ikone des kulturellen Austauschs - eröffnen sich beinahe fünf Jahrhunderte des Verhandelns indigener wie auch weiblicher Sprach-, Handlungs- und Kulturfähigkeit. "Malinche" heißt auch der viertgrößte Berg Mexikos und er mag für die Massivität der Bedeutungsreservoirs stehen, die sich nun schon fast ein halbes Jahrtausend lang um die Figur der Malinche gelegt haben. Leitner untersucht den "Malinche-Komplex" in einem umfassenden Sinn und verortet seine Hauptstränge zwischen den frühen Schriftdokumenten der Conquista, den Neue-Welt-Diskursen der europäischen Aufklärung, den Debatten um die mexikanische Nationalität und um Geschlechterregimes sowie diversen popularkulturellen Manifestationen. | |
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