Buch
Monografie
Die Patrizierin : Lebensbild aus der bernischen Gesellschaft vor 1900
Verfasst von:
Widmann, Joseph Victor
Bern:
Gute Schriften
,
1950
,
132 S.
| Geografika: | |
|---|---|
Weitere Informationen
| Einrichtung: | Gosteli Archiv | Bern |
|---|---|
| Verfasst von: | Widmann, Joseph Victor |
| Mitwirkende: | Widmann, Joseph Viktor [MitwirkendeR] |
| Schriftenreihe: |
GS
Gute Schriften Gute Schriften |
| Jahr: | 1950 |
| Sprache: | Deutsch |
| Beschreibung: | |
| Kurze Inhaltsangabe: Am Professorenball in Bern sieht Hans Almeneuer eine junge Patrizierin, die ihn sehr beeindruckt. Leider kann er ihren Namen nicht erfahren. Almeneuer ist Doktor der Geschichte und Literatur. Am Tag nach dem Ball wird ihm von Professor Gregor eine Hauslehrerstelle bei der Patrizierfamilie Fininger angeboten. Beim Vorstellen im Haus der Familie Fininger sieht sich Hans Almeneuer plötzlich der unbekannten Patrizierin gegenüber. Es ist Dougaldine, die Tochter des Hauses. Der Doktor nimmt die Stelle als Privatlehrer an, zumal ihm auch sein Schüler, der 13jährige Amadeus, sehr sympathisch ist.IDSBB/14.06.1996/beufbb/mw Im Laufe der Zeit merkt Dougaldine, die eine Verteidigerin der Klassengesellschaft ist, dass sie sich gegen ihren Willen in den Hauslehrer verliebt. Almeneuer, der nie seine niedere Herkunft und seine demokratischen Grundsätze verleugnet, ist schon seit der ersten Begegnung von der jungen Frau eingenommen. Als die Familie Fininger im Sommer auf dem Landsitz am Thunersee weilt und Besuch von einem Deutschen namens Heinz Von Heinzenstorff erhält, versucht Dougaldine, diesen zu lieben, um das innigere Gefühl, das sie dem Lehrer gegenüber empfindet, zu betäuben. Hans Almeneuer wird gequält von unerfüllter Liebe und Eifersucht.IDSBB/14.06.1996/beufbb/mw An einem Sonntag wird in der Stadt Bern darüber abgestimmt, ob wichtige Stellen in der Stadtverwaltung weiterhin von Patriziern besetzt bleiben sollen oder in Zukunft auch von Vertretern der demokratischen Partei eingenommen werden können. Am Abend vor der Abstimmung trifft Hans im Garten des Landsitzes eine verzweifelte junge Frau, die ihm gesteht, sie suche ihren Verlobten Heinz Von Heinzenstorff, mit dem sie aus Deutschland geflohen sei. Von Heinzenstorff werde gesucht wegen Spielschulden und Betrügereien. Hans informiert am nächsten Tag in Bern die Behörden. Wieder zurück am Thunersee, erfährt er von Dougaldine, dass sie sich mit Von Heinzenstorff verlobt habe. Hans erzählt ihr die Wahrheit, und die hochmütige, heimlich ihn liebende Patrizierin bricht zusammen. Der in seinem Stolz verletzte Hans Almeneuer verlässt die Familie Fininger und nimmt eine Stelle als Lehrer in Argentinien an.IDSBB/14.06.1996/beufbb/mw | |
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