Archivgut
Bestand
Archiv Lotte Ravicini-Tschumi
30. Sep 1926-2022
,
22 Schachteln, 3 Folio-Schachteln
| Personen: |
|---|
Weitere Informationen
| Einrichtung: | Gosteli Archiv | Bern |
|---|---|
| Bestell-Signatur: | AGoF 611 |
| Jahr: | 30. Sep 1926-2022 |
| Sprache: | Nicht einzuordnen |
| Beschreibung: | |
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Bestandsgeschichte: Der Bestand wurde ab 1994 schrittweise von Lotte Ravicini-Tschumi selbst ins Gosteli-Archiv abgeliefert. Die letzte Ablieferung erfolgte 2013. (vgl. Briefe von Lotte Ravicini-Tschumi an Marthe Gosteli, AGoF 611-00) Form und Inhalt: Der Bestand umfasst hauptsächlich Lotte Ravicini-Tschumis journalistisches Werk und nur wenige persönliche Dokumente. Sammlung von Frauenseiten im "Emmentaler Blatt" und in der "Berner Zeitung", die Serie Zeitschrift "Nadel, Faden, Fingerhut", Monatsschrift für den Arbeitstisch der Frau. Sammlung eigener Artikel in Zeitungen und Zeitschriften. Zeitungs- und Zeitschriftenartikel zu Religionsfragen und über Religionsunterricht. Berichte von Journalistentreffen und Privatkorrespondenz. Artikel, Stellungnahmen, Eingaben und Korrespondenz der Arbeit im Solothurnischen Verfassungsrat. Jahresberichte des Kabinetts für sentimentale Trivialliteratur, eigene Kurzromane, Artikel und Notizen über das Frauenbild in der Trivialliteratur. Verwaltungsgeschichte / Biographie: Lotte Ravicini-Tschumi (07.07.1930-24.09.2021 in Solothurn) war Journalistin und schrieb für verschiedene schweizerische Zeitungen und Zeitschriften über Mode, Handarbeiten, Frauenthemen und Religionsfragen. Schon früh entwickelte sie ein Interesse an der Frauenemanzipation, Mode und Journalismus. Nach der Matur besuchte sie die Modeschule in Genf und sammelte erste journalistische Erfahrungen bei der "Solothurner Zeitung" während eines Volontariats. Ein halbes Jahr lebte sie in Paris, besuchte die wichtigsten Modeschauen und berichtete über die neuesten französischen Modetrends.Später trat Lotte Ravicini-Tschumi bei Ringier in Zofingen ihre Traumstelle an und war für die Modeberichterstattung aller Verlagszeitungen verantwortlich. 1956 heiratete sie Pietro Ravicini und bekam zwei Töchter, Nina und Gisela. Das Vollpensum bei Ringier wurde ihr neben der Haushaltsführung zu viel, sie arbeitete jedoch als freischaffende Journalistin weiter. In den sechziger Jahren folgte die Anstellung als Redaktorin für Mode- und Frauenfragen beim "Emmentaler Blatt", später "Berner Zeitung". Von 1984-1989 war sie verantwortliche Redaktorin für die evangelische Frauenzeitschrift "Unser Blatt". Ihre Karriere führte sie auch in die Politik, Wirtschaft und zu theologischen Studien.Lotte Ravicini-Tschumi war Solothurnische Verfassungsrätin, Vizepräsidentin der reformierten Gesamtkirchgemeinde Solothurn, Präsidentin der Berufs- und Geschäftsfrauen Solothurn sowie Mitglied beim Verband Schweizer Journalistinnen und Journalisten und bei Pro Litteris. 1996 gründete sie das "Kabinett für sentimentale Trivialliteratur", ein privates Museum in Solothurn.Lotte Ravicini-Tschumi publizierte unter vielen Pseudonymen und Kürzeln:Bettina, Brigit, Brigitte Schmid, Charlotte, Elisabeth K., Eva Colini-Ritt, Gisela, Lotte Raureini, Lisa, Marianne, Monika T., Paul Poiret, Paula (R.), Renate S., Sebastian Selhofer, Sophie R.L.O.T. (Lotte Olga Tschumi), L.R.T, LRT, R-L, R-NI, R.-T., RT, lo-ni, lo-ra, lrt, lt, ra-ni |
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